Woher unser Wissen kommt

Wie der Kurs aufgebaut wurde, welche Quellen und Strukturen dahinter stehen, und warum die Inhalte so gestaltet sind, wie sie sind.

Wie der Kurs entstanden ist

Der Kurs basiert auf einer einfachen Beobachtung: Junge Menschen in Deutschland, die ihre erste eigene Wohnung beziehen, erhalten eine Menge Dokumente und Briefe, die niemand systematisch erklärt hat. Mietvertrag, Betriebskostenabrechnung, Rundfunkbeitragsbescheid, Versicherungsangebote, Kontoauszüge.

Die Inhalte wurden auf Grundlage öffentlich zugänglicher Rechtsquellen entwickelt. Betriebskostenrecht nach der Betriebskostenverordnung, Rundfunkbeitrag nach dem Rundfunkbeitragsstaatsvertrag, allgemeine Bankstrukturen nach deutschem Recht.

Kein Modul empfiehlt ein konkretes Produkt. Kein Modul gibt Finanzberatung im Sinne des Kreditwesengesetzes. Die Inhalte erklären Strukturen und Begriffe, keine Empfehlungen.

Rechtliche Grundlagen

Betriebskostenverordnung, Rundfunkbeitragsstaatsvertrag, BGB Mietrecht, allgemeines Bankrecht.

Was der Kurs nicht ist

Keine Finanzberatung, keine Produktempfehlung, keine Steuerberatung. Rein informativ und strukturierend.

Die sechs Module im Detail

01

Betriebskosten verstehen

Betriebskostenabrechnungen sind für viele Mieter ein Buch mit sieben Siegeln. Dieses Modul erklärt, welche Kostenpositionen nach der Betriebskostenverordnung umlagefähig sind, wie die Abrechnung formal aufgebaut sein muss, und welche Fristen gelten.

Ein konkretes Beispiel: Die Abrechnung enthält eine Position "Hausmeisterkosten". Was davon ist umlagefähig? Welcher Anteil fällt unter Verwaltungskosten, die der Vermieter selbst tragen muss? Das Modul erklärt, wie man das unterscheidet.

Betriebskostenverordnung Fristen Widerspruchsrecht Umlagefähige Kosten
02

GEZ einordnen

Der Rundfunkbeitrag ist eine Abgabe, die für jede Wohnung anfällt, unabhängig davon, ob ein Fernseher vorhanden ist. Dieses Modul erklärt, wie der Beitrag berechnet wird, was passiert, wenn man ihn nicht zahlt, und welche Befreiungsmöglichkeiten es für bestimmte Personengruppen gibt.

Außerdem: Was tun, wenn der erste Bescheid ankommt und unklar ist, ob man bereits bei einem anderen Haushalt angemeldet war?

Rundfunkbeitragsstaatsvertrag Befreiung Beitragsservice Wohnungswechsel
03

Versicherungen einordnen

Versicherungsangebote kommen oft mit vielen Fachbegriffen. Dieses Modul erklärt, was Haftpflichtversicherung, Hausratversicherung und andere Versicherungsarten grundsätzlich abdecken, was die Begriffe "Selbstbeteiligung", "Deckungssumme" und "Ausschlussklausel" bedeuten.

Es werden keine konkreten Versicherungsprodukte empfohlen. Das Modul gibt Werkzeuge an die Hand, um Angebote selbst einordnen zu können.

Haftpflicht Hausrat Deckungssumme Vertragsstruktur
04

Den ersten Dauerauftrag einrichten

Daueraufträge und Lastschriftmandate sind die häufigsten Formen regelmäßiger Zahlungen. Dieses Modul erklärt den Unterschied, wie man einen Dauerauftrag korrekt einrichtet, und wie man den Überblick über alle aktiven Zahlungen behält.

Außerdem wird erklärt, was ein SEPA-Lastschriftmandat ist und welche Rechte man bei unautorisierten Abbuchungen hat.

SEPA Dauerauftrag Lastschrift Kontoführung
05

Das Haushaltsbuch aufbauen

Viele Haushaltsbücher werden nach zwei Wochen aufgegeben, weil sie zu komplex sind oder nicht zum eigenen Alltag passen. Dieses Modul erklärt, wie ein System aufgebaut wird, das einfach genug ist, um langfristig genutzt zu werden.

Der Schlüssel liegt in der Kategorisierung. Nicht jede Ausgabe braucht eine eigene Kategorie. Zu viele Kategorien führen dazu, dass das System aufgegeben wird. Das Modul zeigt, wie man die richtige Balance findet.

Kategorien Fixkosten Variable Kosten Monatliche Auswertung
06

Den Überblick behalten

Das letzte Modul beschäftigt sich damit, was passiert, wenn das System läuft. Wie liest man eine monatliche Auswertung? Was bedeutet es, wenn Ausgaben und Einnahmen nicht stimmen? Wie passt man das System an veränderte Lebensumstände an?

Außerdem: Wie bereitet man sich auf die nächste Betriebskostenabrechnung vor, wenn man bereits ein Haushaltsbuch führt?

Auswertung Anpassung Jahresplanung Rücklagen

Was ausgedruckt werden kann

Jedes Modul enthält mindestens ein Arbeitsblatt. Die Materialien sind für DIN A4 optimiert und ohne Hintergrundgrafiken gehalten, damit sie auch auf einfachen Druckern gut lesbar sind.

Arbeitsblatt zur Betriebskostenprüfung

Betriebskosten-Prüfliste

Checkliste für die jährliche Betriebskostenabrechnung. Welche Positionen sind umlagefähig, welche nicht.

Haushaltsbuch-Monatsblatt

Vorlage für einen Monat mit Spalten für Einnahmen, Fixkosten, variable Ausgaben und Notizen.

Dauerauftrag-Übersicht

Vorlage zum Erfassen aller aktiven Daueraufträge und Lastschriftmandate mit Datum und Betrag.

Versicherungs-Glossar

Die wichtigsten Versicherungsbegriffe erklärt, zum Nachschlagen beim Lesen von Angeboten.